Warum ein bisschen Weisheit nicht schaden kann (oder Die Power von Jyotisha Darshana)

Es begann 1454 mit dem Druck der Biblia Latina, der sogenannten Gutenberg Bibel. Zum ersten Mal stand Wissen in schriftlicher Form zur Verfügung, das nachweisbar auf ein und der selben Quelle beruhte. Jede Kopie der Biblica Latina bildete exakt den gleichen Inhalt ab. Jeder Lesende wurde in gleicher Weise informiert. Das war eine wahre Revolution, die bis heute andauert. Denn tatsächlich stellte die Erfindung der Druckerpresse durch Johannes Gutenberg die Weichen für unsere heutige sogenannte Informations-Gesellschaft, in der Wissen ein Allgemeingut ist.

So viel verfügbares Wissen!

Vermutlich hätte sich Gutenberg selbst in seinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können, mit welchen Medien Wissen und Informationen im 21. Jahrhundert ausgetauscht werden. Neue KI-gestützte Technik könnte jetzt Innovationen bewirken, die wiederum unsere heutigen Vorstellungen in ein paar Jahren regelrecht alt und überholt ausschauen lassen.

Diese bisherige Entwicklung ist enorm und hat viel Gutes bewirkt. Wir erleben Fortschritt auf allen Ebenen (zumindest, wenn wir das Glück haben auf dem richtigen Fleckchen Erde zu leben). Fortschritt, der uns viel Sicherheit und unzählige Annehmlichkeiten gewährt, auf die wir selbstverständlich nicht mehr verzichten möchten. Im Gegenteil setzt sich die Entwicklung fort und immer neue Angebote versprechen uns ein noch einfacheres und komfortableres Leben.

Dann ist doch alles gut, oder?

Bei so viel leicht zugänglichem Wissen sollten wir alle bestens informiert sein und jederzeit kluge Entscheidungen treffen, die es uns ermöglichen ein glückliches und erfolgreiches Leben zu führen. Pustekuchen!

  • Trotz allem Komfort und Sicherheit sind mehr Menschen in unserer Gesellschaft einsam, unglücklich oder gestresst, als je zuvor.
  • Trotz allem Wissen leben mehr Menschen ungesund, fern der Natur und in sozial instabilen Verhältnissen.
  • Trotz der Möglichkeit sich auf Knopfdruck umfassend zu informieren, sind Gier, Neid, Angst und Ärger genauso präsent, wie eh und je.

Es ist auf der einen Seite faszinierend den technischen Fortschritt zu beobachten und auf der anderen Seite alarmierend zu sehen, wie wenig dieser dazu beitragen kann, das wir als Menschen glücklicher und friedlicher leben.

Was ist da los? Was läuft falsch?

Ein allseits bekanntes Sprichwort lautet: Geld macht nicht glücklich. So, wie die Situation ausschaut, können wir dem locker hinzufügen: Wissen macht nicht glücklich.

Gutenbergs Innovation hat schnurstracks in die Zeit der Aufklärung geführt, in der Wissen und der Umgang mit Wissen in einer Art geprägt wurde, die bis heute die Wissenschaft und damit unser Leben bestimmt. Objektivierbares Wissen ist seither Trumpf und hat all die uns bekannten und erstaunliche Errungenschaften ausgelöst.

Mit dem Siegeszug dieser modernen Wissenschaft wurde einiges an Aberglaube und Scharlatanerie beseitigt. Allerdings fiel auch altes überliefertes Wissen diesem Siegeszug zum Opfer. Wissen, das nicht auf Objektivierbarkeit, sondern auf überlieferten Einsichten und Offenbarungen beruht, die durch Weisheit inspiriert sind. Die Weisheit unseres Kulturguts ist in der Logik der Wissenschaft unter die Räder gekommen.

Darf’s ein bisschen Weisheit sein?

Was wäre, wenn die zuvor genannten negativen Auswirkungen unserer Wissenswelt darauf beruhen, dass wir die Weisheit mal eben entsorgt haben? Weisheit ist essenziell, damit wir Wissen richtig nutzen. Bei der hemmungslosen Entfaltung von Wissen ist Weisheit allerdings hinderlich. Denn es ist die Weisheit und nicht das Wissen, die uns vermittelt, welche Entscheidungen wir treffen sollten und welche besser nicht. Nur weil etwas möglich ist, muss es noch lange nicht weise sein es auch zu tun.

Während Weisheit heute in westlich orientierten Ländern in Politik, Ökonomie und Bildung vollkommen fehlt, ist sie in kleineren Zirkeln der Esoterik und Metaphysik noch quicklebendig. Andere Länder und Kulturen haben weniger Probleme Wissenschaft und Weisheit in einer Koexistenz zu pflegen. Ganz vorne dabei ist die Indien, wo überlieferte Weisheitstraditionen nach wie vor für viele Menschen zum Alltag gehören.

Game-Changer Weisheitslehren

Jeder ist seines Glückes Schmied. Noch so ein Sinnspruch und wie wahr er ist! Wenn du als solch ein Schmied allerdings nur einen Hammer, aber keinen Amboss besitzt, dann ist es um dein Glück nicht sonderlich gut bestellt. Betrachte Wissen als Hammer und Weisheit als Amboss und du verstehst sofort, warum so vielen Menschen ihr Glück nicht schmieden können und stattdessen immer wieder an Widerständen und schmerzhaften Grenzen scheitern.

Es gibt viele gute Gründe unser Leben mit ein bisschen Weisheit anzureichern. Würden die beiden folgenden dir persönlich helfen?

  • Weisheitslehren können dir helfen deine Möglichkeiten jederzeit bestmöglich zu nutzen, dein Potenzial zu entfalten und dabei glücklich und zufrieden zu sein.
  • Da Glück und Zufriedenheit hochansteckend sind, inspirierst du andere es dir gleich zu tun. Das erzeugt kreative Kraft und fördert Gemeinschaftssinn.

Klingt brauchbar, was meinst du? Bleibt nur noch die Frage: Woher die Weisheit nehmen? Persönlich bin ich da etwas voreingenommen, da ich in Sachen Weisheitslehren seit 20 Jahren unterwegs bin. Mein persönlicher Anspruch war dabei von Anfang an, das die Methode der Wahl einen direkten praktischen Nutzen für meinen Alltag hat und tatsächlich authentisch überliefert ist und heute noch praktiziert wird. Wenn das auch dein Anspruch ist, dann könnte Jyotisha, die Astrologie Indiens, für dich genau das Richtige sein.

Jyotisha Darshana

Jyotisha ist selbst für viele Astrologie Fans noch kein geläufiges Wort. Dabei ist es die Originalbezeichnung für die Astrologie Indiens. Wesentlich populärer ist die Bezeichnung Vedische Astrologie.

Aber Vorsicht: Wo Vedische Astrologie draufsteht ist noch lange kein Jyotisha drin.

Jyotisha ist eine Wissensdisziplin, die Teil einer größeren Weisheitstradition ist, der sogenannten Vedischen Tradition. Jyotisha wird als die Augen der Veden bezeichnet und das mit gutem Grund. Entgegen dem allgemeinen Verständnis, nutzt Jyotisha das Wissen von Sonne, Mond und Sternen nicht nur um Horoskope zu deuten. Vielmehr bezieht Jyotisha sein tiefes Wissen auf jeden Aspekt der Welt und des Daseins. Dazu gehört der Körper genauso, wie unsere Umgebung und Naturphänomene.

Jyotisha, die Augen der Veden, ist wie eine optische Linse, durch die wir das Leben betrachten können und dabei eine Fülle an Einsichten und Informationen erhalten, die uns ansonsten verborgen bleiben.

Nochmal zum Verdauen: Das Verständnis von Sonne, Mond und Sternen wird in Jyotisha genutzt, um einerseits Horoskope und andererseits all das deuten, was unsere Sinne erfassen.

Jyotisha auf diese Weise zu nutzen oder sogar zu lernen, entspricht der jahrtausendealten Tradition, die hinter Jyotisha steht und holt diese faszinierende Wissensdisziplin aus den Büchern und Computern heraus und direkt unters Firmament. Mitten hinein in das alltägliche Leben (genau dorthin, wo wir Jyotisha brauchen).

Jyotisha Darshana (Jyotisha Blickwinkel) nenne ich diese traditionelle Art Jyotisha zu praktizieren. ##

Was aber hat das mit Weisheit zu tun?

Unsere Gedanken animieren unser Leben 24/7/365. Was immer uns durch den Kopf geht bestimmt unser Handeln, generiert Bedürfnisse und bildet unsere Meinung. Die Fakten und Details auf die wir uns dabei berufen, werden durch eben diese Gedanken moderiert.

Wenn wir uns vergegenwärtigen, wie komplex die Welt ist, in der wir leben und wie wenig wir davon logisch erfassen können, dann wirkt das vorgenannte ewige Gedankenspiel in gewisser Weise abgekoppelt und vielleicht manchmal sogar einsam und verloren.

Jyotisha Darshana holt dich mit präzisem Erkenntnisgewinn aus dieser persönlich-logischen Endlosschleife heraus. Ein Erkenntnisgewinn, der nicht etwa auf vermeintlich klügeren oder umfassenderen Analysen anderer beruht, sondern darauf, dass du verstehst die Zeichen der Zeit zu erfassen und zu deuten. Diese Zeichen der Zeit sind nichts anderes, als die “Sprache” von Jyotisha Darshana.

Was genau diese Sprache ist? Die Kenntnisse der Gestirne (Astronomie) und das Wissen diese zu deuten (Astrologie) sind das Alphabet dieser Sprache. Die Fähigkeit dieses Wissen gekonnt jedem und allem zuzuordnen ist die Grammatik dieser Sprache. Jyotisha Darshana lehrt dich dieses Alphabet und die Grammatik zu Sprachmustern zusammenzufügen, die sich dir fortan überall mitteilen. Beispiele gefällig?

  • Du siehst Jupiter in einem Horoskop mitten im Aszendent Widder platziert, was dir mitteilt, das dieser Mensch - nennen wir ihn Claudia - gerne und viel reist.
  • Während du mit Claudia sprichst, fasst sie sich mit ihrem Zeigefinger an die Nase und rückt ihre Brille zurecht. Sofort wird dir klar, dass Claudia gerade jetzt eine Reise plant um andere Menschen zu unterrichten.
  • Als du sie fragen möchtest, ob das korrekt ist, fährt mit ohrenbetäubendem Sound ein grauhaariger Mann mit Pferdeschwanz auf seiner Harley Davidson an euch vorbei. Jetzt weißt du genau, dass es auf dieser geplanten Reise zu massiven Verspätungen und Verzögerungen kommen wird, da die Reise und der Unterricht nicht systematisch genug vorbereitet wurden.-

Es gibt eine ganze Reihe sogenannter holistischer Methoden, die niemals müde werden darauf hinzuweisen, dass wir als Menschen Teil einer größeren Ordnung sind. Die Vedische Tradition und auch Jyotisha teilen diese Meinung. Beeindruckend ist, wie Jyotisha Darshana in seiner Anwendung den Beweis dafür antritt. Wer Jyotisha Darshana lernt und praktiziert ist in der Lage jedes Detail auf seine Rolle in so einer größeren Ordnung zurückzuführen (wie auch immer wir diese Ordnung benennen).

Navigieren mit Jyotisha Darshana

In dem vorhergehenden Beispiel ist Claudias Leben die größere Ordnung, die es zu verstehen gilt. Jupiter im Widder Aszendent definiert eine Liebe für Reisen als eines von vielen Themen in Claudias Leben. Wer ein bisschen mit Jyotisha vertraut ist weiß:

  • Der Aszendent steht unter anderem für die Persönlichkeit und Interessen eines Menschen (in unserem Fall von Claudia)
  • Das neunte und zwölfte Haus eines indischen Horoskops indiziert unter anderem Reisen.
  • Jupiter wiederum ist als Planet der Indikator für Reisen.
  • In Claudias Horoskop mit einem Widder Aszendent befinden sich die Sternzeichen Schütze und Fische im neunten und zwölften Haus. Beide sind Sternzeichen Jupiters, der damit diese beiden Häuser beherrscht.
  • Jupiter beeinflusst alles, was sich neun Sternzeichen von seiner Position entfernt im Horoskop befindet. Steht Jupiter im Aszendent, dann beeinflusst er direkt das neunte Haus. In unserem Beispiel ist das sein eigenes Haus, was das Thema Reisen zusätzlich betont.
  • Da sich Jupiter als Indikator für Reisen und Herrscher der Reise-Häuser im Aszendenten befindet, wird das Thema Reisen zur ganz persönlichen Vorliebe von Claudia.

Erkennst du die Übereinstimmung der vielen Faktoren, die hier allesamt auf das Thema Reisen hinweisen? Begegnest du Claudia, dann ist ihr Leben für dich eine Ordnungsebene, die sich deinem Zugang und Verständnis entzieht. Zwischen dir und Claudias Leben klafft diese Lücke, die sich immer zeigt, wenn wir mit anderen Menschen zu tun haben.

Jyotisha nutzt die Astronomie und Astrologie um diese Lücke zu überbrücken. Interessanterweise beamt dich Jyotisha dafür nicht in eine andere Welt, aus der du Informationen beziehst. Stattdessen lernst du mit Jyotisha deine Aufmerksamkeit für ganz natürliche Phänomene zu trainieren und diese in deine Überlegungen mit einzubeziehen. Diese Phänomene (astronomische Fakten) bilden dann deinen neuen Referenzrahmen mit dem du die allgegenwärtigen Wissenslücken schließen kannst.

Das ist Jyotisha Darshana. Aber es kommt noch besser. Unser Beispiel mit Claudia endet nicht etwa mit Jupiter in Claudias Aszendent, sondern nimmt von dort aus Fahrt auf. Erst durch die Möglichkeit astrologisches Wissen nicht auf die Analyse des Horoskops zu begrenzen, sondern auf alle Gegebenheiten anzuwenden, öffnet unseren Blick für die Details. Wenn du Zeigefinger, Nase und Brille genauso wie röhrende Harley, graue Haare und Pferdeschwanz astrologisch zu nutzen verstehst (oder andere Details, die die Situation animieren), werden Claudias Reise-Details für dich zu einem offenen Buch. Jyotisha Darshana verändert deinen Blick in die Welt, macht ihn reicher, lebendiger und - nun ja - holistisch.

So einen neuen Blick (Darshana) zu kultivieren ist kein Kinderspiel und verlangt Lernbereitschaft, Fokus und Disziplin. Wenn du dir allerdings einen Moment Zeit lässt und dir vergegenwärtigst, was dir dieser neue Blickwinkel ermöglichen wird, dann ist die Chance groß, dass du Feuer fängst für Jyotisha Darshana. Die nötige Lernbereitschaft, der Fokus und die Disziplin sind dann nicht mehr als das lustige Lodern im Feuer deiner kreativen Selbstentfaltung.

ÜBER DEN AUTOR

Autor

Bernd Roessler

Ich zeige und erkläre Menschen, wie sie bewährte Weisheitsmethoden nutzen können, um ihre Ziele umfassender und schneller zu erreichen.

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