Warum Igel keine Weihnachtsplätzchen mögen

Licht generiert Lebenskraft und wer im Einklang mit den natürlichen Lichtverhältnissen lebt, stärkt und erweitert dementsprechend seine Vitalität. Dabei geht es gar nicht so sehr um die Zeit der Lichteinwirkung, sondern vielmehr um die Intensität des Lichts. Lässt diese im Oktober merklich nach, begeben sich einige Spezies in den Winterschlaf.

 

Der Igel beispielsweise futtert sich zunächst einen Speckgürtel auf die Hüften, bevor er im Herbst seinen Stoffwechsel komplett runterfährt und sich zur Ruhe begibt. Weihnachten wird verschlafen und das ist, im Falle des Igels, sehr klug (auch wenn er dadurch die Weihnachtsplätzchen verpasst). Die schwache Intensität des Sonnenlichts würde ihm im Wachzustand zum Verhängnis, da er weder die Kraft hätte, sich in der gefährlichen Natur zu bewähren, noch die Reserven aufbauen könnte, um lange Phasen ohne Nahrung zu überleben.

Da wir kein Dasein als Igel fristen und unseren Sinnen in der dunklen Jahreszeit, mit Lichterketten und lichtdurchfluteten Räumen, Energie im Überfluss vorgaukeln, neigen wir zwar dazu uns zur Weihnachtszeit ebenfalls einen Speckgürtel zuzulegen, benötigen diesen aber weniger als lebenswichtige Notreserve.

Je weiter wir nördlich oder südlich vom Äquator leben, desto weniger wahrscheinlich ist es, dass wir im natürlichen Einklang mit den Lichtverhältnissen unsere Schlafenszeiten ausrichten. Doch auch wenn wir das nicht tun, öffnet sich uns ein breites Spektrum an Möglichkeiten mit unseren Kraftreserven angemessen zu haushalten.

Die Erkältungswellen beginnen im Herbst, was wir gerne mit den sinkenden Temperaturen begründen. Was aber, wenn neben der zunehmenden Kälte der Jahreszeit, die verminderte Sonnenintensität in ganz natürlicher Weise unsere Vitalität reduziert? Dann sollten wir vermutlich nicht gleich ambitioniert dem Igel in den Winterschlaf folgen, aber zumindest unsere Sinne für Sinnvolles schärfen.

Die Sonne steht in Jyotisha (Astrologie Indiens) für Gesundheit, Organisation und Expansion. In der Zeit der langen Schatten empfiehlt es sich, diese drei Themen mit Bedacht zu gestalten. Kein Grund zu pausieren, aber für angestrebte Fortschritte sollten wir schon in der Planung unsere Schrittlänge anpassen.

Die Winter-Sonnenwende steht vor der Tür und damit ist der dunkelste Moment des Jahres bereits erreicht.

Die Tage werden schon bald wieder spürbar länger und mit zunehmender Dauer der Sonneneinstrahlung nimmt auch die Lichtintensität wieder zu, die uns großzügig mehr Energie zur Verfügung stellt.

Kinder haben in ihrer Wachstumsphase (hoffentlich) zumeist einen gesünderen Schlafrhythmus und sind damit auf Weihnachten viel besser vorbereitet als wir Erwachsene. Zwei Stichworte, die dem vorangegangenen Satz Sinn einhauchen: Weihnachtsplätzchen und Gänsebraten.

Wenn wir es verstehen, zum Höhepunkt der dunklen Jahreszeit angemessen zu genießen, anstatt besagtem Speckgürtel Futter zu geben, dann hat das nicht nur positive Auswirkungen auf unsere Vitalität in den kommenden (noch recht dunklen) zwei Monaten. Wir stärken damit auch unsere Möglichkeit, unsere geplanten Fortschritte gut zu organisieren und umzusetzen. Es lohnt sich also im Einklang mit den natürlichen Lichtverhältnissen zu leben. 

Ich wünsche dir eine wunderschöne Weihnachtszeit, voller Genuss, Herzenswärme und Lebenskraft!

ÜBER DEN AUTOR

Autor

Bernd Roessler

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